Aktien, Allgemein, Banken

Wie funktioniert Wirtschaft?

Ich möchte an diesem Punkt einfach einmal die „Geschichtsstunde“ unterbrechen und zu ein paar aktuelleren Themen kommen. Wie ihr eventuell bemerkt habt, sind wird seit ca. 1-1,5 Jahren in einem anderen Wirtschaftsbereich des Wirtschaftszyklus eingetreten.

Jetzt kann man sich streiten ob es eine größere Korrektur oder ein beginnender Bärenmarkt ist. Was jedoch immer zutrifft ist, dass sich Wirtschaft in Zyklen gestaltet und da ich jetzt da lange drüber schreiben kann finde ich es super, dass der weltbekannte Investor Ray Dalio ein Video darüber gemacht hat. Dieses Video gibt in 4-6 Sprachen und ist daher für alle was, hier zeige ich es euch auf Deutsch.

Dieses Video erklärt in 30 Minuten unsere aktuelle Wirtschaftzyklen und warum gerade auch viele Aktienkurse absacken – über die jeweils einzelnen Ursachen können wir ja entweder in den Kommentaren oder in einem späteren Eintrag sprechen.

Viel Spaß dabei:
 


 

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Aktien

Was sind Aktien?

Man hört es irgendwie überall. Im Radio gibt es täglich Updates von der Börse. Im TV laufen bei Nachrichtensendern unten am Bildschirmrand kleine rote und grüne Zahlen von rechts nach links. Warum all das? Was soll das und was ist daran so toll?

Starten wir ganz vorne. Was ist eine Aktie?

Eine Aktie ist eine verbriefte Beteiligung an einem Unternehmen und somit ein sog. Wertpapier. Hört sich erst einmal sehr juristisch an, ist allerdings eigentlich etwas ganz Einfaches. Wenn ihr eine Aktie eines Unternehmens besitzt, seit ihr Anteilseigner an diesem Unternehmen. Auf Deutsch, ihr seid Unternehmer. Euch gehör ein kleiner Anteil an jenem Unternehmen und ihr könnt mir eurer Stimme über die Richtung des Unternehmens mitbestimmen.

Warum gibt es jetzt Aktien? Naja, aus einem ganz einfachen Grund, wegen Geld. Ein Unternehmen braucht Geld um zu wachsen und um sich gegenüber seinem Konkurrenten zu bewähren. Neben Bankgeschäften wie Krediten usw. hat ein Unternehmen die Möglichkeit seine Rechtsform zu einer Aktiengesellschaft zu wechseln und eben jenen verbrieften Anteil des Unternehmens komplett oder zum Teil an die Öffentlichkeit oder institutionelle Anleger zu verkaufen.

Mit diesem Börsengang, auch IPO genannt, erhöht das Unternehmen sein Kapital und wird fortan an der Börse – je nach Marktwert – gelistet.

Was passiert jetzt dann wiederum an der Börse? An der Börse werden Käufer und Verkäufer einer Aktie – welche ihren Börsengang schon hinter sich hat – zusammengebracht. Früher wurde das noch per Anruf, Fax oder ähnliches gemacht, mittlerweile geschieht das hauptsächlich Online. Der Preis einer Aktie an der Börse wird nach Angebot und Nachfrage bestimmt. Je höher die Nachfrage und je niedriger das Angebot, desto höher steigt (in der Theorie) der Preis und umgekehrt.

Bei den Börsenpreisen ist jedoch viel „Hätte, Wäre, Wenn“ dabei. Es gibt Analysten, die zukünftige Umsätze und Gewinne schätzen und demnach Aktien einen steigenden oder fallenden Preis geben. Dann gibt es institutionelle Organisationen, wie zum Beispiel Pensionskassen oder Aktienfonds, die gewisse Rahmenbedingungen haben bzw. gewisse Gewinne sog. Renditen erfüllen müssen. Und dann gibt es noch politische und mediale Nachrichten, welchen einen Preis treiben können oder ihn den Wind aus den Segeln nehmen.

Ob jene Nachrichten dann wirklich einen realen Einfluss auf die Firma haben oder nur kurzfristige Tendenzen abbilden ist schwierig zu sagen. Oftmals kommt es im Markt zu einer Über- oder Untertreibung, welche oftmals nach Gewinnwahrungen oder verfehlten Quartalszahlen zu Tragen kommt.

Daher ist es auch schwer zu sagen, ob der Wert einer Aktie steigen wird oder eben nicht, da in einem Aktienpreis teilweise schon zukünftige Entwicklungen mit abgedeckt sind. Da sich niemand eine Aktie kaufen würde mit der Hoffnung, dass diese in zwei Monaten nur noch die Hälfte wert ist. Man hofft also auf steigende Kurse. Das nennt man in der Aktien Welt „long“ gehen und ist ein positives Produkt, denn man selbst profitiert daran, dass ein Unternehmen wächst.

Da der Aktienbereich für einen Eintrag zu komplex ist, werde ich auch den Bereich der Aktien nach Themen einteilen. Für heute soll es mit dieser kurzen Einführung gewesen sein.

Banken

Girale Schöpfung – Es werde Geld!

Wie wir letztes Mal bereits besprochen haben, hat Geld oder Währungen sehr starke Ähnlichkeiten zu Religion. Man muss daran glauben, Fiat bedeutet „es sei“ und die Geschicke der Wirtschaft werden von einer unerreichbaren Obrigkeit gesteuert.

Daher heißt es vermutlich auch girale Geldschöpfung. Aber was ist das?

Hier noch einmal ein kleiner Einschub, ich bin kein Bänker und habe auch weder BWL noch VWL studiert. Ich erzähle einfach ohne auf Richtigkeit zu beruhen von Sachen, die ich gelesen und mit unterschiedlichen Menschen besprochen habe. Wenn Fehler oder nicht die komplette Geschichte von mir dargelegt werden, schaut doch einfach einmal auf einschlägige Wissensseiten, dort könnt ihr in aller Trockenheit haarklein alle Informationen einsehen.

Nun jedoch zurück in die girale Realität. Was ist der Anfang? Der Anfang ist, dass ihr von eurer Mutter Geld bekommt. Sagen wir einmal 100€. Ihr seid super glücklich, denn 100€ ist kein Pappenstiel und mit dem Geld kann man schon – je nach Lebenslage – richtig viel anfangen. Ihr entscheidet euch, das Geld aktuell nicht zu verbrauchen und gebt es in euer Girokonto auf der Bank.

Nach einer gewissen Zeit habt ihr vor das Geld zu verbrauchen. Denn ihr seid jetzt schon ein paar Jahre älter und wollt euer erstes Auto haben. Jetzt habt ihr jedoch ein kleines Problem. Ihr habt zwar gut auf den Moment gespart allerdings kostet euch das Auto 2000€ und ihr habt nur 1200€ über die Jahre auf dem Konto ansammeln können.

Daher geht ihr zu eurer Bank und möchtet zum einen euere 1200€ Giralgeld in einer Barauszahlung wieder zurück. Das ist kein Problem, denn dadurch, dass euer Geld nur eine Zahl ist, kann es einfach überwiesen werden oder per Lastschrift von anderen Personen eingezogen werden. Da die 1200€ jedoch nicht reichen, sprecht ihr mit eurem Berater. Dieser gewährt euch gerne einen Kredit – lat. credere also glauben – hierzu tippt er in deinem Profil einfach auf der Aktiva Seite 800€ ein. Und auf einmal, wie durch Zauberhand hast du 800€ mehr und kannst dir dein Traumauto leisten.

Allerdings hast du auch 800€ an Konsumschulden und somit eine Verbindlichkeit gegenüber der Bank. Du kannst es dir wie eine Waage vorstellen. Am Anfang ist diese im Gleichgewicht. Die eine Seite sind die Verbindlichkeiten und die andere Seite sind die Forderungen. Die Forderung hat in unserem Fall die Bank. Sie hat dir Geld gegeben und fordert diese nach gewisser Zeit zurück. Die Verbildlichkeiten hast in unserem Falls du. Denn du schuldest der Bank Geld.

Warum darf die Bank das, einfach Geld hinzufügen? Die Bank darf diese „Aktiv-Passiv-Mehrung“ dann machen, wenn sie zum einen über genügend Kapitalreserven verfügt und zum anderen auch nur zu einem gewissen Maß. Der Rahmen, in dem die girale Geldschöpfung stattfinden darf ist jedoch so groß, dass es quasi keinen Rahmen gibt. Aktuell liegen die Mindestreserversätze, welche von der Zentralbank gefordert werden, bei um die 1%.

Was bedeuten diese 1%? Naja, einfach ausgedrückt bedeutet das, dass von 100€ die du in die Bank gibst, kann die Bank 99€ an andere Personen oder Gesellschaften verleihen. Die Bank muss lediglich 1€ als Reserve zurückhalten.

Jetzt spinnen wir das einmal weiter. Du hast dir jetzt die 99€ von der Bank geliehen und kaufst dir was. Das Geld geht dann wiederum vom Verkäufer wieder auf seine Bank. Diese Bank darf wiederum von den eingelegten 99€ 89,01€ verleihen und muss 1% also 0,99 € als Reserve einbehalten. Diese 89,01€ werden wiederum verliehen und so weiter und so weiter.

Ihr seht, was für ein Rattenschwanz sich hierbei bildet. Wirtschaftlich gesehen wird kein Nettogeldvermögen zusätzlich erschaffen bei der Krediterstellung bzw. Giralen Geldschöpfung, da jeder Forderung wiederum eine Verbindlichkeit gegenübersteht. Also wächst auf der einen Seite der Berg des verliehenen Geldes und auf der anderen Seite der Schuldenberg.

Nun haben wir auf der einen Seite eine Bank, welche ohne zusätzlichen Aufwand und quasi ohne Rahmen Geld erzeugen kann und auf der anderen Seite gibt es jemanden der Schulden über eine gewisse Laufzeit hat. Diese Schulden, welche sich aus der Kreditsumme als auch den anfallenden Zinsen ergeben, muss derjenige durch reale Arbeit erwirtschaften.

Leider kommt es jedoch immer wieder zu dem Fall, dass sich Menschen verschulden und diese Schuld aufgrund von zu geringem finanziellem Wissen leichtfertig eingegangen sind oder auch einfach so ihren Kredit plus Leihzinsen nicht mehr zurückzahlen können. Dann gibt es kein gegenseitiges Forderungen-Schulden Schema mehr, sondern nur noch offene Forderungen. Die Banken sind gegen so einen Ausfall immer versichert, der Kreditnehmer ist jedoch gegen einen solchen Ausfall seinerseits nicht abgesichert um im schlimmsten Fall ist das sein Weg in die Privatinsolvenz.

Daher ist finanzielle Bildung sowie das Wissen über die Finanzinstrumente, welche man abschließt, enorm wichtig.

Oder ganz einfach: „Kaufe nichts, was du nicht verstehst!

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Giralgeldsch%C3%B6pfung (27.09.2018)

Geschichte

Welcher Fiat darf es denn sein?

Nachdem wir nun den Goldstandard abgeschafft haben gehen wir weiter auf unserer Reise Richtung Gegenwart.

Da wir jetzt quasi nur noch Scheine und Münzen haben sowie Buchgeld sog. Giralgeld in den Büchern und später auf den elektronischen Computern der Banken war es schwierig dem Geld eine Wertigkeit mitzugeben.

Dazu müssen wir zuallererst klären was mit dem Giralgeld überhaupt möglich ist. Das Geld (Münzen/Scheine) egal welcher Währung wird auf ein Konto einer Bank eingezahlt. Dort wird es verwahrt und das reale Geld wird in Giralgeld. Das ist in erster Linie einfach eine Zahl in einem Buch oder einer Datenbank. Die Menschen schenken der Bank ihr Vertrauen, dass diese das Geld sicher verwahrt und bei Zeiten wieder zur Verfügung stellt. In der Zwischenzeit kann die Bank mit dem Geld quasi machen was sie damit für richtig hält. Was die Banken damit machen und was mit eurem Geld wirklich passiert klären wir in einem anderen Eintrag. Für jetzt ist es nur erst einmal wichtig zu wissen, dass girales Geld Buchgeld ist, was eine Zahl in einer Datenbank ist und dort verwahrt wird. (1)

Nun kommen wir jedoch zurück zu unserer Währungsordnung. Vorher hatten wir Warengeld, ein Geld, welches einen Wert inne hatte z.B. Gold beim Goldstandard, nun haben wir Fiat Geld.

Fiat Geld ist – oh Wunder – Geld ohne inneren Wert, welches jedoch als Tauschmittel fungiert. Das tolle daran ist alleine schon das Wort Fiat – und nein, es ist nicht die Automarke – es kommt vom lat. fieri und bedeute sowas wie „es sein, es werde“. Daher heißt es in der Bibel auf Latein: „Fiat lux“, „Es werde Licht“. Nur bei uns heißt es „Fiat pecunia“, „Es werde Geld“.

Um nun Fiat Währungen genauer zu beleuchten, müssen wir noch ein wenig tiefer graben. Wie wir geklärt haben besitzt Fiat Geld keinen inneren Wert. Es soll jedoch trotzdem als Tausch- und Sparmittel verwendet werden. Daher sollen zum einen die Menschen daran glauben und zum anderen die Kaufkraft erhalten bleiben – es soll quasi Wertstabil bleiben. Um den Glauben zu erhalten, darf nicht jede Bank Fiat Währungen herausgeben (a.k.a. drucken) sondern nur Zentralbanken. Diese regeln je nach Wirtschaftssituation den Zufluss von Geld an die Bevölkerung. (2)

Nun sind wir in unserer heutigen Welt angekommen. Wir haben Fiat Geld. Der Euro, der Dollar oder der Yen. Alles Fiat oder was?! Was Fiat uns für Vor- und Nachteile bringt, besprechen wir in einem anderen Eintrag, denn bei einem könnt ihr euch sicher sein, die Liste ist extrem lang.

 

(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Buchgeld

(2) https://de.wikipedia.org/wiki/Fiatgeld (27.09.2018)

Geschichte

Von Gold und Fiat

Dem Geldschein war nun also ein Wert hinterlegt, auf dem man sich länderübergreifend geeinigt hat. Das war Gold.

Gold war und ist ein relativ konstanter Wert und war vor allem dafür bekannt, dass es auch in Krisenzeiten konstant blieb. Für ein Goldstück konnte man sich schon damals im alten Rom eine schöne Tunika kaufen und auch in heutiger Zeit kann man – je nach Geschmack – auch noch einen ordentlichen Anzug erstehen. (1)

Nachdem es nun Goldstandard hieß, musste natürlich auch irgendwo das Gold sein. Und da Geld im Laufe der Zeit zur Staatssache erklärt wurde, war das Gold was hinterlegt war das Gold welches das Land physikalisch und weggesperrt besaß. Um 1870 herum etablierte sich also jener Goldstandard global und alles war gut.

Naja, nicht alles, denn die Menschen sind in Ihrem nationalen Streben auf Expansion ausgelegt. Was bringt schon Zufriedenheit, wenn man keine Macht hat. Daher war es zum ersten Mal zu Beginn des ersten Weltkrieges soweit, dass einige Staaten diesen Goldstandard aussetzten um die Kriegsmaschine im Gang zu halten.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde jener Goldstandard dann quasi aufgehoben. Nach schwankenden Wechselkursen und anderen möglichen Systemen machte die Weltwirtschaftskrise mit anschließender Rezession sowie der zweite Weltkrieg Schluss mit dem Goldstandard und Fiat regierte die Welt. (2)

Wie Fiat? Die Automarke? Nicht ganz, beim nächsten Mal geht es weiter.

 

(1) https://www.zeit.de/wirtschaft/2014-09/gold-investition-edelmetall (27.09.2018)

(2) https://de.wikipedia.org/wiki/Goldstandard (27.09.2018)

Geschichte

Das macht 350 Münzen bitte

Nun sind sie da, die Münzen. Mit den Münzen und dem damit erstarkenden Wirtschaftssystem kam es natürlich zu einer regionalen und punktuellen Zentrierung von Wert (Waren und/oder Münzen). Daher war es möglich, dass zum Beispiel auf einem Markt viel mehr über die „Theke“ ging, als in kleineren Dörfern.

Da es nun für die ein oder andere Abwicklung schwierig war, mehrere Kilogramm an Goldmünzen herumzuschleppen (Gold ist das schwerste natürliche Metall der Erde) – ist man auf die Idee gekommen einfach sogenannte Verbriefungen zu tauschen. Diese wurden meist von einer Verwahrungsstelle (Bank) ausgestellt und versicherten, dass der Inhaber einer solchen Verbriefung auch jene Anzahl an Münzen oder Gold besaß.

Neben dieser Entwicklung gab es jedoch auch noch eine andere. Diese kam im China um 1000 n.Chr. auf. Hier kam das Scheingeld auf, da das Münzgeld knapp wurde, der Kaiser jedoch seine Kriege bezahlen musste.

Das gleiche passierte später in Spanien mit „Belagerungsscheine“ und um 1600 kam zum ersten Mal der Begriff Buchgeld auf, welches als Deckung für die hinterlegten Münzen galt. Somit war der Wert hinter einem solchen Schein immer mit Wert (z.B. Goldtaler) hinterlegt.

Somit hat sich über die Jahre ein länderübergreifender Standard entwickelt: der Goldstandard.

Dieser besagte, dass jede Verbriefung (Schein) mit Goldmünzen oder Verbriefungen die einen Anspruch auf Gold haben, hinterlegt sein muss.

Allgemein

Lass uns tauschen!

Nachdem wir letztes Mal geklärt haben, dass ein Esel 20 Fische wert sind, wollen wir dieses Mal einen Schritt weiter gehen und sehen, wie sich die cleveren Menschen damals das Leben erleichtert haben, denn eines ist klar: Niemand will 20 Fische rumschleppen – vor allem nicht, wenn sie nicht mehr frisch sind.

So ca. 600 v.Chr. kam man im alten Griechenland auf die Idee, dass man doch etwas anderes von Wert tauschen könnte, nämlich schöne glänzende Münzen. Diese Münzen waren eine Art Gold-Silber-Legierung und somit wurde quasi ein Zwischenschritt eingeführt. Ich tausche meine 20 Fische in z.B. eine Münze und mit einer Münze bekomme ich wiederum einen Esel.

Damit nun nicht einfach jeder her gehen konnte und sich einfach eine Münze machen konnte gab es eine Prägung. Hier wurde meist der Kopf eines Königs oder ähnliches aufgeprägt. Mit dieser Prägemünze konnte man nun wiederum in diesem Königreich für alles bezahlen.

Jetzt gab es nur für lange Zeit das Hindernis, dass jedes Königreich oder Region seine eigenen Münzen hatte und man nun im Geldbeutel alle möglichen unterschiedlichen Münzen zusammen hatte die sog. Wertaufbewahrungsmittel.

Nun gab es diese Münzen, jedoch existierte das normale Naturalgeld – Waren wie z.B. Pelze – ebenso noch weiterhin. Genauso existierte nebenbei auch immer noch Edelmetalle wie Gold, Silber oder Edelsteine. Diesen wurde auch ohne Prägung ein Wert zugesprochen. Somit konnten diese ebenso gegen Münzen oder Naturalgeld getauscht werden.

Dieses System – also der Tausch von Ware gegen Ware oder Münzen – nennt man heute Wirtschaftssystem.

Wie es sich im Laufe der nächsten Jahrhunderte verändern wird, erfahrt ihr im nächsten Eintrag.